Musikalische Erfahrungswelt Familie

Bildung fängt in der Familie an. Noch lange vor dem ersten Schritt in eine öffentliche Einrichtung werden
prägende Erfahrungen gemacht, es wird gespielt und gelernt. Diese Erlebnisse formen die eigene Biografie nachhaltig, was für Alltagsbildung als Voraussetzung von formaler Bildung gilt, aber auch für Kulturelle Bildung in besonderem Maße. Denn: Ästhetische Erfahrungen kennen keine Altersgrenze. Ohne, dass dies bewusst initiiert oder gesteuert wird, sind Menschen musikalisch aktiv. Man ist von Klängen umgeben und erzeugt diese auch selbst in Interaktion mit der eigenen Umwelt - lange bevor die Sprache oder andere Medien eine Rolle spielen. Um alle Menschen damit erreichen zu können, sind über institutionelle Bemühungen hinausreichende Ansätze gefragt.

In der Familie als kleinster Zelle der Gesellschaft bilden sich diese Facetten ab. Prinzipien Kultureller Bildung können hier Raum finden – vorausgesetzt, er wird ihnen gewährt. An dieser Stelle setzt das Projekt der Bundesakademie an. Im Jahr 2017 soll es verstärkt darum gehen, die Familie als Ort des Miteinander mitsamt ihren unterschiedlichen Akteuren in den Mittelpunkt zu stellen.

Ansprechpartnerin

 


Eveline Unruh
Projektleiterin
Tel: +49 (7425) 9493-20
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